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Feste und Feiern
Christliche Feste im Jahreskreis zu gestalten, ist fester Bestandteil unserer Kindergartenarbeit und gehört zu unserem Leben in unserer Kindertageseinrichtung dazu.
Hierbei feiern wir grundlegende menschliche Erfahrungen,
die auch schon den Kindern zugänglich sind.
Den Dank für die Schöpfung feiern wir beim Erntedankfest.
Wir freuen uns über die reichen Gaben aus der Natur.
Wir danken Gott in Liedern und Gebeten, sammeln Erntegaben und
geben diese an Bedürftige in unserer Stadt weiter.
(Suppenküche der Caritas)
Allerheiligen und Allerseelen
die Kinder lernen die heilige Elisabeth als Landesheilige und den eigenen Namenspatron kennen.
Am Allerseelentag besuchen die Kinder den nahegelegenen Friedhof, zünden Kerzen an und beten.
Der Bereich der Nächstenliebe wird von mehreren Festen in den Mittelpunkt gerückt.
Am St. Martinsfest lernen die Kinder das Leben des Heiligen kennen,
spielen die Legende der Mantelteilung.
Teilen ist die Aussage des Festes.
Aus diesem Grunde verkaufen die Kinder Selbstgebackenes
zu Gunsten notleidender Kinder der Welt.
Als Höhepunkt des Tages gehen Kinder und Eltern mit den Laternen durch Melchendorfs Straßen,
besuchen ältere Gemeindemitglieder und Pfarrer Althaus.
„Das Brot in meiner Hand, das eß ich nicht allein`,
weil ich genug zu Essen hab, drum gebe ich die Hälfte ab und lad Euch gerne ein.
Ich sage Hallo du, drum greif doch bitte zu.
Wenn ich was hab und du was hast und er und sie und es was hat
dann werden alle satt, dann werden alle satt.“
Ähnlich ist es an St. Nikolausfest.
Die Kinder erfahren an diesem Tag aus dem Leben des Bischof Nikolaus,
spielen überliefertes aus seinem Leben, erfahren das auch Erfurt eine Bischofsstadt ist,
lernen die Kleidung eines Bischofs kennen und
außerdem das unsere Kirche und unsere Kindertagesstätte nach diesem großen Heiligen,
der besonders Kinder liebte benannt ist.
St. Nikolaus hat viel Gutes getan, hat an Arme und Kinder gedacht.
Dabei ist es uns besonders wichtig, den Nikolaus nicht als Erziehungsmittel zu sehen.
Er ist ein offenherziger und gütiger Mann und
der Kindern nicht Angst macht oder Grund für gutes Verhalten sein sollte.
Adventszeit- Weihnachten- Fest der Hl. Drei Könige
Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens auf den Geburtstag Jesu am 24.12.
Am Adventskranz wird jede Woche eine neue Kerze entzündet,
Kerzenschein und Plätzchenduft erzeugen eine Atmosphäre,
die Wärme, Geborgenheit und Stille erzeugen.
Hektik und Betriebsamkeit möchten wir in dieser Zeit vermeiden.
Soziale Aktionen wie zum Beispiel Besuch im Altenheim oder
der Verkauf
von Selbstgebackenem/Gebasteltem zu Gunsten von Hilfswerken sind Höhepunkte in dieser Zeit.
Zur Krippenfeier spielen die Kinder die Weihnachtsgeschichte.
Mit dem Fest der heiligen drei Könige endet die Weihnachtszeit.
Kaspar, Melchior und Balthasar bringen nochmals Freude und Segen für die Kinder.
Fastenzeit / Osterfest
In der Zeit vor Ostern erfahren die Kinder aus der Bibel Geschichten aus dem Leben Jesu.
Wir möchten mit den Kindern Verzicht üben, indem wir eine „Fastensschachtel“ aufstellen,
Süßigkeiten und Anderes sammeln, dieses dann nach Ostern z.B. den Bedürftigen der Stadt
(Suppenküche der Caritas)
zur Verfügung stellen.
Das Fest des Neuen Lebens: Ostern - die Auferstehung Jesus.
Es ist ein besonderes Fest, an dem die Kinder Erfahrungen mit Neuem Leben machen können.
Die Osterkerze wird entzündet, die Osterbotschaft verkündet und
natürlich mit Freude Osterkörbchen gesucht.
Pfingsten das Fest der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit, des Füreinanderdaseins.
Es ist sicher schwierig den heiligen Geist für die Kinder lebendig zu machen,
aber als der Ruf in die Gemeinschaft und die Verantwortung füreinander,
steht dieses Fest für uns im Jahreskreis.
Die Inhalte der Feste vermitteln wir den Kindern durch:
Liedern, Gebete, Bilderbücher, Geschichten, Dias, Gespräche und Tischtheater.
Zu allen Festen singen, malen, basteln, pflanzen wir, bereiten wir festliche Essen zu,
erleben und erfahren so die Aussage der verschiedenen Feste ganzheitlich.
Inhalte der religionspädagogischen Arbeit sind für uns nicht nur
das tägliche Morgengebet, Tischgebete, biblische Geschichten, Kinderlieder, kirchliche Feste,
sondern setzt sich fort in der Öffnung hin zur Kirchgemeinde.
Wir gestalten Seniorengottesdienste,
machen Geburtstagsbesuche bei älteren Gemeindemitgliedern,
besuchen die Senioren im Altenheim und sind wesentlich beteiligt am Gemeindefest.
Unsere Kinder lernen so auch die Welt fremder Erwachsener kennen.
Sie kommen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit deren Sorgen und Nöten
(Kranke, Behinderte, Ausländer und alte Menschen )
zusammen.
In der Auseinandersetzung wird damit das soziale Gewissen der Kinder angesprochen und
der Wert des eigenen Lebens deutlicher.